Montag, 7. August 2017

Buchrezension zu "Liebe wird aus Mut gemacht" von Catharina Junk

Ich habe letztens ein sehr schön geschriebenes Buch gelesen zum Thema Krebs, in Romanform geschrieben.


Zum Inhalt



In dem Buch geht es um die junge Frau Nina, die an Leukämie erkrankt. So eine Diagnose reißt natürlich den Boden unter den Füßen weg und so geht Nina während ihrer Erkrankung oftmals durch schwere Zeiten, geprägt von Angst und Schmerzen. Sie hat Rückhalt von Freunden und Familie, doch können diese ihre wahren Gefühle verstehen? Zumal sich eine gute Freundin nach einiger Zeit von ihr auch abwendet. Auch ihr Krankenhausschwarm, Pfleger Pit, kann ihre Gefühle nicht erwidern.

Doch dann gibt es endlcih gute Nachrichten, Nina kann den Krebs besiegen. Und dann tritt Erik in ihr Leben, in den sie sich verliebt.
Doch über all dem schwebt weiterhin ein dunkler Schatten, die Angst vor einem Rückfall.  Diese Angst behindert auch die Liebe zu Erik.

Wird es Nina schaffen, den Krebs weiterhin besiegt zu haben? Und was wird aus ihr und Erik? Das könnt Ihr in dem Buch nachlesen, welches ich wirklich empfehlen kann!



Meine Meinung

Ich finde die Geschichte sehr bewegend geschrieben. Man entwickelt sofort Sympathie für die Hauptdarstellerin, auch wenn sie manchmal sehr launisch rüberkommt, was aber in ihrer Situation verständlich ist. Aber Catharina Junk ist es sehr gut gelungen, die Gefühle von Nina darzustellen. Der Kummer und die Angst während und nach der Erkrankung sind gut beschrieben und gleichzeitig aber auch ihre Freude des Verliebtseins, die sie empfindet bei Pit oder Erik. 

Das Buch ist spielt in Vergangenheit und Gegenwart. In den Kapiteln der Vergangenheit geht es um Ninas Erkankung und wie sie damit umgegangen ist. In den Kapiteln der Gegenwart geht es um das heutige Leben von Nina.

Ich konnte sehr mitfühlen beim Lesen, da die Hauptdarstellerin sehr authentisch rüberkommt.

Mir hat auch der Schreibstil von Catharina Junk gut gefallen, er ist ansprechend und wird zu keinem Zeitpunkt langweilig.

Das Cover ist eher schlicht gehalten, aber ich glaube, bei dieser Art von Geschichte paßt auch kein überladenes Cover.

Ein wirklich gut geschriebenes Buch! Zum Schmunzeln, Mitfühlen und Nachdenken






Sonntag, 18. Juni 2017

Buchrezension "Apfelkuchen am Meer" von Anne Barns

Ein Buch, das am Meer spielt und Appetit auf  Äpfel macht, das ist das Richtige für mich. Bei dem Buch hatte ich vor dem Lesen schon das Gefühl, dass es mir gefallen wird, und so war es dann auch :-)



Zum Inhalt


In Merles Familie gibt es ein altes Apfelkuchenrezept, welches eigentlich sonst keiner kennt. Als ihr eine Freundin jedoch erzählt, dass sie auf der Insel Juist in einem Cafe genau diesen speziellen Apfelkuchen, nämlich Apfelrosen, gesehen und auch probiert hat, reist Merle nach Juist um zu sehen, wieso man dort ihr Familienrezept kennt. Da es zudem Probleme mit ihrem Freund gibt, ist Merle diese Reise nach Juist nur recht.

Sie jobbt als Kellnerin in dem besagten Cafe und später sogar als Köchin.

Auf der Insel lebt auch Merles Großmutter, die sich sehr freut, dass Merle  längere Zeit zu Besuch dort ist. Doch Merles Großmutter umgibt ein Geheimnis, das mit einem tragischen Unglück zusammenhängt, was einst auf der Insel geschah. Aus diesem Grund sind einige Inselbewohner auch sehr mißtrauisch Merle gegenüber und verhalten sich abweisend.

Somit muß Merle gleich zwei Geheimnisse aufdecken, das um ihre Großmutter und das des Apfelkuchenrezeptes.

Und auch die (neue) Liebe kommt natürlich nicht zu kurz.


Meine Meinung

Es ist ein wirklich gut geschriebener Roman, der Lust auf Sommerurlaub macht. Die perfekte Lektüre, um sich ans Meer zu träumen oder - noch besser - hinzufahren.

Die Hauptdarsteller wirken alle recht sympathisch, Merle wirkt nach einigen Seiten lesen wie eine gute Freundin, die man schon lange kennt.

Der Schreibstil von Anne gefällt mir gut, er ist locker und flüssig geschrieben.

Beim Lesen bekam ich Lust, die Apfelrosen selber mal zu probieren. Auch das ist kein Problem, das Rezept findet man ebenfalls im Buch.

Auch das Cover gefällt mir gut, die Apfelrosen sehen so lecker aus, das ich fast ins Cover gebissen hätte! 😃 Jetzt müßte das Buch noch nach Apfel riechen, das wäre perfekt :-)

Ich fände eine Fortsetzung des Romans sehr schön!


Das Buch:




Interview mit der Autorin Andrea Russo/Anne Barns

Andrea Russo alias Anne Barns lernte ich bei der Love Letter Convention in Berlin kennen. Ihre Bücher unter ihrem Namen Andrea Russo waren mir allerdings vorher auch schon ein Begriff.

Bei der LLC fiel mir dann ihr Buch "Apfelkuchen am Meer" auf, welches sie unter dem Pseudonym Anne Barns geschrieben hat. Da ich sowohl Äpfel als auch das Meer so mag, war das Buch für mich ein Muß zu lesen und mir hat es auch sehr gefallen. Meine Rezension findet Ihr hier auf diesem Blog.

Ich habe mit Andrea Russo ein kleines Interview geführt, kurz aber knackig :-)



1.) Liebe Andrea, schön, dass ich Dich interviewen kann. Mich würde interessieren, wie und wann Du zum Schreiben gekommen bist?

Ich war 39, als ich das erste Buch geschrieben habe. Ich hatte eine Idee, habe einfach angefangen - und nicht mehr aufgehört.


2.)  Was war Deine erste Veröffentlichung?

"Gefühlsecht", ein frecher Frauenroman


3.) Was liebst Du am Schreiben?

Das Erfinden von Figuren


4.) Dein neues Buch spielt ja am Meer. Hast Du selber auch einen Bezug zum Meer?

Ich liebe das Meer! Es ist, wie für meine Heldinnen im Buch, der absolute Sehnsuchtsort für mich


5.) Baust Du in Deine Bücher auch persönliche Erfahrungen mit ein?

Immer!


6.) Liest Du auch selber gerne? Und wenn ja, was?


Ich lese ehrlich gesagt am liebsten Kochbücher. Weil ich selbst so wahnsinnig gerne in der Küche stehe  - und weil ich gerne esse!


7-) Was sind Deine weiteren Projekte, was wird man als nächstes von Dir lesen?

Ich arbeite gerade an einem neuen Buch,  das in 2018 bei Harper Collins erscheinen wird. Anne Barnes lebt also weiter!

Vielen Dank für das schöne Interview, liebe Anne/Andrea


Die Autorin:



Meine Rezension zu dem Buch:

http://karinasschreibstuebchen.blogspot.de/2017/06/buchrezension-apfelkuchen-am-meer-von.html

Montag, 22. Mai 2017

Besuch der Love Letter Convention im Mai, Berlin 2017

Es gibt eine kleine Buchmesse, für die ich nicht so weit reisen muß wie nach Leipzig oder Frankfurt. Das ist die LLC (Love Letter Convention) in Berlin, die dieses Jahr vom 20- 21.05. stattfand. Für mich war es die dritte LLC, die ich besuchte. Diese Messe steht im Zeichen von Liebesromanen und Schnulzen.... Hach   :-)
Naja, und da ich ja in Berlin lebe, war es eine kurze Anfahrt. :-)

Samstag ging es los. Ich fuhr mittags hin und holte mir an der Kasse mein Wochenendticket und die obligatorische LLC Tasche ab. Das sind Lacktaschen zum Umhängen, die jedes Jahr eine andere Farbe haben und mit kleinen Geschenken gefüllt sind. Dieses Jahr war die Farbe der Tasche schwarz.

Ich hörte zunächst bei einigen Lesungen zu, u.a. bei Corina Bomann und Anne Barns (Andrea Russo), die aus ihren neuen Büchern vorlasen. Auch bei Katrin Koppold und Katharina Lang hörte ich zu, als sie aus ihren Werken vortrugen.

Verschiedene Workshops wurden auch angeboten, zudem gab es sogenannte Round Tables, an denen Autoren und Leser zusammensitzen konnten und zahlreiche Meet and Greets im angrenzenden Garten.
Neu war dieses Jahr ein Buchverkaufsraum, wo man seine Lieblingsleseexemplare auch käuflich erwerben konnte.

Schön finde ich bei der LLC die gemütliche, fast familiäre Atmosphäre, es ist nicht so überlaufen wie bei den großen Buchmessen.

Ich traf noch das eine oder andere bekannte Gesicht, denn viele Besucher kommen regelmäßig.

Nachmittags war ich dann bei Q + A (Question and Answer), wo man seine Lieblingsautoren alles fragen kann, was man schon immer wissen wollte. Ich war bei Corina Bomann und Anne Barns. Auch wenn wir nur eine Handvoll Leute waren in dem Raum war es eine lustige Runde. Wir konnten die Autoren interviewen und die Autoren interviewten uns. :-) Wo sieht man die Autoren sonst mal so hautnah wie bei diesen Veranstaltungen?

Dann ging der erste Tag der LLC so langsam zu Ende.

Sonntag ist immer das Highlight der LLC, denn da gibt es die Signierstunde. Doch vorher besuchte ich noch eine Podiumsdiskussion mehrerer Autorinnen zum Thema "Bad Boys in Romanen". Hier ging es darum, was einen echten Bad Boy ausmacht im Roman und auch im echten Leben. Vielleicht nicht ganz mein Thema, ich mag eher liebe Kerle *lach*, aber war trotzdem sehr interessant.
Gegen 15 Uhr stellte ich mich langsam an zur Signierstunde. Obwohl diese erst um 16 Uhr begann, war die Schlange schon recht lang. Ein wenig unangenehm war die Warterei durch die Sonne, die ziemlich heiß vom Himmel  brannte, aber als Sonnenschutz gab es lustige Strohhüte, die verteilt wurden.
Kurz nach 16 Uhr ging es dann los und die ersten Leute stürmten die Aula, wo die Signierstunden immer stattfinden. Da aber immer nur eine bestimmte Anzahl von Leuten reingelassen werden, gab es zum Glück wenig Gedränge und Geschubse, aber natürlich brauchte man Geduld. Aber irgendwann war auch ich in der Aula und konnte mir einige Buchexemplare mitnehmen und signieren lassen.
So fuhr ich dann mit 2 gefüllten Buchtaschen nach Hause. Was will man mehr? 😂😁
Auf dem Weg zum Ausgang traf ich nochmal auf Katrin Koppold und plauderte noch kurz mit ihr.

Eine schöne Veranstaltung war es und ich freue mich auf die LLC 2018!


Einige Bilder:

                                          Corina Bomann bei ihrer Lesung


                                     
                                          Anne Barnes bei ihrer Lesung




Katrin Koppold liest aus ihrem Buch


                                         Katharina Lang, eine Newcomerautorin


                                          Podiumsdiskussion zum Thema Bad Boy


                                          der jüngste LLC Besucher :-) (ein kleines Eichhörnchen)


                                          Anstehen für die Signierstunde


Anne Barns und Katharina Lang


Ich mit Katrin Koppold




viel los bei der Signierstunde :-)



Poppy J Anderson 



Meine Auslese (wird gleich von der Katze begutachtet)



Montag, 15. Mai 2017

Buchrezension "Strandgut" von Mara Andeck

Ich bin ein großer Meerfreund, verbringe schon seit meiner Kindheit fast jeden Sommer am Meer. Darum liebe ich Bücher, die am Meer spielen, sei es ein Roman oder Sachbücher wie dieses hier.

Mara Andeck schreibt normalerweise Romane, doch in diesem schönen Buch widmet sie sich dem Thema Meer und listet alles Wissenswerte auf was es rund um das Thema Meer gibt. Dabei entstand dieses tolle Buch, was auch in keinster Weise trockene Theorie beinhaltet.

Denn es gibt es soviel interessante Dinge zum Thema Meer. So kann man Interessantes über die verschiedenen Weltmeere nachlesen, was man am Strand und im Sand so alles findet und wovon man lieber die Finger lassen sollte, warum ein Aufenthalt am Meer so erholsam ist und welche heilende Wirkung Meer und Seeluft haben.

Aber auch allerlei Kurioses kann man nachlesen. Z.B. dass Wespen nicht nur an Land leben, sondern dass es eine sehr giftige Quallenart gibt, die Seewespe heißt. Wie lange die längste Flaschenpost unterwegs war und was es für Musiklieder zum Thema Meer gibt, ist hier ebenfalls aufgeführt.

Nach dieser Lektüre hat man noch mehr Lust ans Meer zu reisen als ohnehin schon. :-)
Eigentlich sogar eine Pflichtlektüre für jeden Sommerurlaub an der See.

Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen, auch das Cover finde ich gelungen.

Der Preis des Buches ist mit 12 Euro zwar nicht ganz günstig, aber dafür erfährt man auch viele Informationen.

Bitte mehr (Meer) davon!

Vielleicht kann ich demnächst ein Interview führen mit der Autorin zum Thema Meer


Freitag, 28. April 2017

Interview mit der Buchautorin Christiane Heinicke

Christiane Heinicke hat den Mars bereist, allerdings nicht den echten Planeten, sondern sie nahm an einem Experiment teil, wo mehrere Wissenschaftler ein Jahr so lebten, als seien sie tatsächlich auf dem Mars. Über diese Erfahrung schrieb sie ein Buch, welches ich hier auch schon rezensiert habe. 



Mit der Autorin habe ich ein Interview geführt (nein, nicht auf dem Mars, sondern über den Mars :-)  ).


1.) Liebe Christiane, schön, dass wir zusammen ein Interview führen
können. Mir hat Ihr Buch über das Marsexperiment sehr gut gefallen! 
Wie kamen Sie denn auf die Idee, über diese Erfahrung ein Buch zu schreiben?

Es hat alles mit meinem Blog angefangen. Durch ihn habe ich gemerkt, wie
sehr sich die Menschen für das Thema interessieren und dass ich das
Experiment dort nicht so umfassend beschreiben könnte wie in einem Buch.
Ich habe mit der Idee, ein Buch zu schreiben also schon relativ bald
nach Blogstart geliebäugelt. Später kam dann auch noch eine Lektorin auf
mich zu, die meinen Blog gelesen hatte, und fragte mich, ob ich mir
nicht vorstellen könnte, ein Buch über das Experiment zu schreiben -
damit rannte sie zu der Zeit natürlich schon offene Türen ein.
 
 
2.) Ist es ihr erstes Buch oder haben Sie davor schon etwas veröffentlicht?

Es ist mein erstes Buch. Davor habe ich schon etliche Blogposts und
diverse mehrseitige Artikel veröffentlicht; meine Dissertation hatte
Buchlänge. Übrigens wurde mein Artikel über mein Promotionsthema für
seine Allgemeinverständlichkeit mit dem Klaus Tschira Preis für
verständliche Wissenschaft ausgezeichnet.




3.) Was mögen Sie am Schreiben?

Ich liebe Sprachen, und damit einhergehend die Herausforderung, auch
komplizierte Sachverhalte so auszudrücken, dass sie leicht verdaulich
sind. Dazu gehört für mich dazu, eine klare Struktur zur erarbeiten -
ganz nebenbei bekomme ich dadurch Ideen für Verbesserungen oder sogar
neue Projekte.





4.) Was für Sie das Beste an dem Marsexperiment, welche Erfahrungen,
 seien es postive oder negative, haben Sie daraus mitgenommen?

Das Beste waren für mich die Außeneinsätze, nicht nur wegen ihres
Abenteuercharakters, sondern auch, weil sie exemplarisch für das innige
Verhältnis zu einigen meiner Crewkameraden stehen: Die meisten unserer
Entdeckungstouren wären nicht möglich gewesen, wenn wir uns nicht
bedingungslos aufeinander hätten verlassen können. Die während des
Experiments entstandenen Freundschaften haben bis heute Bestand.


5.) Könnten Sie sich vorstellen wirklich mal zum Mars zu reisen oder
   dort sogar zu leben?

Auf dem Mars zu leben stelle ich mir spannend vor; es gibt dort noch
unheimlich viel zu entdecken. Wenn ich also die Möglichkeit hätte, zum
Mars zu fliegen, wäre ich dabei - aber nur, wenn ich bei der Auswahl
meiner Crewkameraden mitreden kann und es hinterher wieder zurück zur
Erde geht. Denn die gefällt mir dann doch zu gut, als dass ich sie für
immer verlassen wollte.





6.) Sind noch weitere Buchprojekte geplant?

Geplant nicht, aber ich habe schon einige Ideen im Kopf - es wird also
bestimmt nicht mein einziges Buch bleiben.



7.) Lesen Sie selber auch gerne und wenn ja was?

Oh ja, sehr viel, und eigentlich alles, bei dem mich die Geschichte
fasziniert. Am häufigsten greife ich aber wohl zu Science Fiction und
Erfahrungsberichten.


Vielen Dank, liebe Christiane!

Das Buch von Christiane:



Meine Rezension:

http://karinasschreibstuebchen.blogspot.de/2017/04/buchrezension-leben-auf-dem-mars-von.html

Sonntag, 23. April 2017

Buchrezension "Wellenglitzern" von Marie Merburg

Ich liebe ja Romane, die am Meer spielen, besonders an der Ostsee, da die Ostsee wie eine zweite Heimat für mich. Insofern bin ich sofort auf das Buch "Wellenglitzern" von Marie Merburg aufmerksam geworden, da es ein Ostseeroman ist. Und es hat ein glitzerndes Cover, was auf mich auch besonders ansprechend wirkte.


Zum Inhalt



Sophie ist Mitte 40 und hat eine gescheiterte Ehe hinter sich. Ihr Mann entpuppt sich als Stoffel, der an Sophie gar kein richtiges Interesse mehr zeigt. Kurzerhand nimmt sie sich eine Auszeit und reist an die Ostsee, um sich dort zu erholen und einen Segelkurs zu belegen.

Eigentlich hat Sophie von Männern erstmal die Nase voll, doch dann lernt sie den charmanten Segellehrer Ole kennen, der sie immer mehr fasziniert.

Nur mit dem Segeln klappt es nicht so, wie es sein sollte und so versenkt Sophie schon mal eine Jolle und gerät in Seenot.

Werden Sophie und Ole sich näher kommen?  Und wird das Segeln doch noch zum Erfolg?

Das könnt Ihr in dem schönen Roman nachlesen.


Meine Meinung


Wie anfangs schon erwähnt, ich liebe Romane die am Meer spielen. Und so kam ich in die Geschichte auch sofort gut rein, hatte gleich Meeresfeeling beim Lesen.
Es ist die Art von Roman, bei der man einfach mal vom Alltag abschalten kann und Lesespaß erlebt.

Sophie kommt sehr sympathisch rüber. Zu Anfang habe ich sie aufgrund ihrer Art viel jünger geschätzt als über 40.

Auch der Surflehrer Ole wirkt sympathisch, ich konnte Sophie verstehen, dass sie sich in ihn verliebt.
Sympathisch kann man ihren Ex-Mann dagegen zu Anfang nicht bezeichnen, ich dachte immer nur "So ein Stoffel".  Marie hat die Figuren so gut beschrieben, dass ich beim Lesen das Gefühl hatte, ich kenne sie schon lange. So werden die Buchfiguren geradezu lebendig.

Maries Schreibstil ist auch sehr schön, sie schreibt locker und fließend, so dass das Buch angenehm zu lesen ist.

Besonders gefallen hat mir natürlich das Cover, zum einen durch den Strandkorb, der sofort Lust auf Urlaub macht, aber auch durch das Wort "Wellenglitzern", welches - passend - glitzert und funkelt im Licht.

Ich freue mich, vielleicht bald mehr von Sophie und ihrer Familie zu lesen.



Interview mit der Buchautorin Marie Merburg/Janine Wilk

Kürzlich habe ich einen schönen Roman gelesen, der am Meer spielt, er heißt "Wellenglitzern". Bei dem Buch finde ich auch das Cover sehr schön gestaltet, da es glitzert und funkelt im Licht.  Da paßt also der Buchtitel optimal.  :-)

Ich habe mit der Autorin  Marie Merburg ein schönes Autoreninterview geführt.


Liebe Marie, ich lese gerade Dein Buch Wellenglitzern, welches mir sehr gut gefällt! Wann hast Du denn mit dem Schreiben angefangen? 

Erst einmal lieben Dank für das Lob! Ich freue mich über jede positive Rückmeldung von Seiten der Leser. Schon in der Schulzeit habe ich Gedichte und Artikel für die Schülerzeitung verfasst. Mit Anfang Zwanzig habe ich meinen ersten Roman geschrieben, doch erst mein zweites Buch wurde einige Jahre später von einem Verlag veröffentlicht. 


Ist Wellenglitzern Dein erster Roman? 

Ich habe unter dem Namen „Janine Wilk“ schon viele Kinder- und Jugendbücher, aber auch einen Frauenroman veröffentlicht. „Wellenglitzern“ ist mein zwölfter Roman, der erschienen ist. 


Was bedeutet Dir Schreiben bzw was magst Du daran? 

Neben meiner Familie ist das Schreiben das Wichtigste in meinem Leben. Ich habe einmal in einem Gedicht geschrieben: „Worte sind meine Welt und die Welt ist in meinem Wort.“ Das bringt es eigentlich ganz gut auf den Punkt. Alles, was ich erlebe, formt sich in meinem Kopf automatisch zu Worten und Sätzen. Und daraus entstehen wiederum Geschichten, in denen ich die Leser in andere Welten entführe. 


Die Idee mit dem glitzernden Cover finde ich toll! Wie bist Du auf die Idee gekommen? 


Die Ehre gebührt nicht mir, sondern dem Bastei Lübbe Verlag. Ihnen hat die Geschichte rund um Sophie so gut gefallen, dass sie ein ganz besonderes Cover haben wollten. Da ich Glitzer liebe, war ich sofort begeistert, als ich das Cover zum ersten Mal gesehen habe. 


Hast Du selber einen Bezug zum Meer, weil Dein Roman dort spielt? 

Mir geht es so wie vielen anderen Menschen auch: Ich verspüre eine besondere Verbundenheit zum Meer. Ich könnte Stunden damit verbringen, einfach aufs Meer zu schauen und die Gedanken fließen zu lassen. Als ich zur Recherche auf Rügen war, habe ich in einer Wohnung direkt am Strand gewohnt. So konnte ich mit meinem Hund gleich morgens nach dem Aufstehen einen Spaziergang am Meer machen. Das war herrlich! 


Liest Du selber auch gerne? Wenn ja was? Hast Du Lieblingsautoren? 

Schon als Kind war ich eine begeisterte Leseratte. Noch heute leihe ich mir in der Bibliothek oft so viele Bücher aus, dass ich meine Tasche kaum zum Auto tragen kann. Natürlich favorisiere ich dabei die Genre, in denen ich auch schreibe - also Frauenromane, Jugendbücher und Fantasyromane. Im Bereich der unterhaltsamen Frauenliteratur lese ich gerne Bücher von Kerstin Gier und Sophie Kinsella. 


Was sind Deine nächsten Projekte? Wird es demnächst einen neuen Roman von Dir geben? 

Im März 2018 erscheint der nächste Rügen-Roman, der zwar wieder am gleichen Ort spielt, doch dieses Mal ist die Protagonistin Sophies Schwester Jule. Für alle, die im ersten Teil die Figuren rund um das Dorf Glowe lieb gewonnen haben, wird es also ein Wiedersehen geben.


Vielen Dank, liebe Marie!



Das Buch mit dem Glitzercover:



Die Autorin


Freitag, 14. April 2017

Buchrezension "Leben auf dem Mars" von Christiane Heinicke

Ich interessiere mich ein bißchen für Astronomie und Raumfahrt. Es gibt ja mittlerweile sehr viele Filme und Literatur zum Thema Raumfahrt, z.B. "Der Marsianer", ein  Buch, das auch verfilmt wurde. Doch meist sind es ja ausgedachte Romane.

Das Buch von Christiane Heinicke handelt jedoch von einer echten Begebenheit. Zwar ist sie nicht wirklich auf den Mars geflogen, aber sie hat an einer Marsfahrt-Simulation teilgenommen, wo mehrere Wissenschaftler ein Jahr so gelebt haben als wären sie wirklich auf dem Mars.


𝓩𝓾𝓶 𝓘𝓷𝓱𝓪𝓵𝓽



Christiane Heinicke stammt aus Deutschland und ist Physikerin und Wissenschaftlerin. Ihr großer Traum ist es, eines Tages als erste deutsche Astronautin ins All zu fliegen. Als sie von einer Mars-Simulation hört, wo man über mehrere Monate in einem Habitat lebt wie es dem Leben aus dem Mars entsprechen würde, bewirbt sie sich und wird angenommen.
Zusammen mit 5 weiteren Wissenschaftlerin nimmt sie an dem Projekt teil. Als sich die Tür des Habitats hinter ihnen schließt, werden sie es ein Jahr später erst wieder verlassen und in der Zeit so leben als seien sie tatsächlich zum Mars gereist.

So tragen Christiane und ihre Kollegen Raumanzüge wenn sie Außeneinsätze haben und müssen vorher durch eine Luftschleuse. Auch die Landschaft entspricht im Ungefähren so wie es auf dem Mars sein könnte.

Kontakt zur Außenwelt haben sie ausschließlich per E-Mail, so sind die 6 Wissenschaftler in all den Monaten auf sich alleine gestellt.

Das Projekt ist natürlich auch eine Herausforderung, denn 6 Menschen leben hier auf kleinstem Raum. Das bleibt nicht ohne Probleme und Konflikte.


Und von all dem erzählt Christiane in diesem wirklich ansprechend geschriebenen Buch. 





𝓜𝓮𝓲𝓷𝓮 𝓜𝓮𝓲𝓷𝓾𝓷𝓰



Christiane ist wie bereits erwähnt Physikerin und Wissenschaftlterin. Trotzdem ist das Buch aber nicht so geschrieben, dass es für Laien unverständlich wäre. Sie berichtet im lockeren Plauderton von dieser Mission, was ihre Aufgaben waren in diesem Projekt, wie das Leben auf dem Mars aussehen würde, wenn es eine echte Raumfahrt wäre und wie sie und ihre Kollegen miteinander umgingen, Konflikte gelöst wurden usw.. 


Im Mittelteil des Buches sind auch zahlreiche Fotos, so dass der Leser das Habitat nicht nur durch das Lesen kennenlernt, sondern es sich auch anschauen kann. Da Christiane im Bilderteil auch ihre Kollegen vorstellt, bekommen die Menschen im Buch so auch ein Gesicht.


An manchen Stellen schreibt Christiane ein bißchen zu ausschweifend, da habe ich auch mal ein paar Seiten übersprungen.


Aber alles in einem war es wirklich ein Lesespaß (nicht nur) für Fans der Raumfahrt.


Das Cover gefällt mir auch recht gut, es ist ansprechend gestaltet.




Sonntag, 2. April 2017

Portrait der Autorin Susanna Ernst

Eine weitere Lieblingsautorin von mir ist Susanna Ernst.

Susanna lernte ich durch die Autorin Tanja Bern kennen, die ich hier auch schon vorgestellt habe. Tanja schwärmte mir damals von einem Buch vor, "Deine Seele in mir" von Susanna Ernst, und dass sie das Buch sehr bewegt hat. Ich habe mir das Buch dann auch geholt und fand es ebenfalls sehr berührend. So lernte ich Susanna Ernst und ihren Schreibstil kennen und wurde gleich zum Fan.


Susanna Ernst wurde 1980 geboren und ist gelernte Bankkauffrau.

Schreiben war neben Musik und Zeichnen schon immer ein großes Hobby von ihr. Der Wunsch, ein eigenes Buch zu schreiben, entstand bei Susanna aber erst relativ spät, kurz nach der Geburt ihrer Kinder.

"Deine Seele in mir" entstand 2010. Die Buchidee basiert durch einen Traum, den Susanna immer wieder hatte und der den Ausschlag zu dieser Geschichte gab.
Das Buch sprach sehr viele Leser an und ermutigte Susanna, weitere schöne Bücher zu schreiben.

"Deine Seele in mir" war wie gesagt auch das erste Buch von Susanna, was ich gelesen habe. Es geht um einen jungen Mann, der in Kinderjahren seine beste Freundin durch eine grausame Tat verliert und später ihre Seele in einer anderen Frau wiederfindet. Susanna hat diese Geschichte wunderschön erzählt.
Ich war begeistert von dem Buch und bin seitdem  treue  Leserin von Susannas Büchern. Ein Buch was mir ebenfalls sehr gut gefallen hat, ist "Immer wenn es Sterne regnet".

Als ich kürzlich auf der Buchmesse in Leipzig war, habe ich mir dort das Buch "Nur einen Traum entfernt" geholt.

Was mir an Susannas Büchern auch immer so gut gefällt sind die Cover. Sie wirken verspielt, aber nicht kitschig, und besonders das Buchcover zu "Immer wenn es Sterne regnet" hat mir sehr gefallen.

Susanna hat eine sehr ansprechende Schreibart.

Kürzlich las eine Freundin von mir auch ein Buch von Susanna und ist seitdem ebenfalls begeisterte Leserin.

Ich habe Susanna auch schon persönlich kennengelernt, eine sehr sympathische Frau, mit einem markantem Markenzeichen: der Lockenkopf :-)

Mehr über Susanna findet Ihr auf Ihrer Webseite:

http://susannaernst.wixsite.com/susannaernst


Die Autorin:



Meine Lieblingsbücher von ihr:





Ich und Susanna bei der Buchmesse in Leipzig :-)


Montag, 27. März 2017

Buchmesse Leipzig 2017 - Mein Bericht

                                                  B U C H M E S S E    L E I P Z I G


Der Besuch der Buchmessen hat für mich schon Tradition! :-) Nach der Messe in Frankfurt im Oktober ging es nun nach Leipzig.

Am Donnerstag, 23.03. reiste ich an. Was die Unterkunft betrifft, hatte ich das Glück, bei meiner Tante übernachten zu können, die in der Nähe von Leipzig wohnt.
Da ich am Donnerstag erst abends in Leipzig eintraf, lohnte sich für den Tag ein  Besuch der Messe nicht mehr.

Aber am Freitag, den 24.03. war es dann soweit und ich fuhr ganz gespannt zum Messegelände. Voll waren die Messen schon immer, aber dieses Jahr brach es geradezu Rekorde! Ich mußte 2 S-Bahnen abwarten, weil ich gar nicht in die Bahn hinein kam, so überfüllt waren diese! Für Menschen mit Platzangst wäre dies mehr als eine Herausforderung gewesen! Aber dann war es geschafft, und ich war am Messegelände angekommen! Es ist immer ein aufregendes Gefühl vor dem imposanten verglasten Messegebäude zu stehen.

Ich beginne die Buchmesse meist immer mit einem Rundgang durch die Hallen, um zu sehen, was es Neues gibt auf dem Buchmarkt. So handhabte ich es auch dieses Jahr. Und mir wurde gleich klar, meinen guten Vorsatz, dieses Jahr nur höchstens 2, 3 Bücher mitzunehmen, konnte ich ganz  schnell vergessen! :-) Es gab einfach so viele schöne Bücher zu sehen.

Auch in diesem Jahr war parallel zur Messe wieder die Manga Comic Con und so war eine Vielfalt an Kostümen zu sehen, wie bei einer bunten Faschingsparade. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt.

Gegen Mittag gab es ein Meet and Greet mit der Autorin Michaela Grünig, die zusammen mit Skifahrer Marc Giradelli einen Skikrimi geschrieben hat. Michaela sehe ich sehr oft bei den Messen, und wir begrüßten uns herzlich. Es gab auch ein paar kleine Goodies (Geschenke).

Am Stand von Droemer Knaur traf ich dann auf Susanna Ernst und ihre Begleitung, und wir begrüßten uns ebenfalls herzlich. Susanna ist wie Michaela bei fast allen Messen dabei, somit sind unsere Treffen schon ein Stück Tradition.

Und das ist eben das Schöne an den Messen, der persönliche Kontakt zu den Autoren....

Gabriella Engelmann, eine Autorin, die ich auch sehr gerne mag, gab eine Lesung und signierte ihr neues Buch, welches ich mir natürlich gleich holte.

Ich hörte dann noch bei einer Podiumsdiskussion zu, und dann ging der erste Messetag auch schon so langsam zur Neige.

Geschafft aber happy fuhr ich zurück und ließ den Tag ausklingen.


Am zweiten  Messetag Samstag, 25,03. fuhr ich etwas früher zum Messegelände (auch wieder in einer überfüllen Bahn), da ich um 11 Uhr Britta Sabbag sehen wollte, die eine Lesung gab. Aber durch die überfüllte Bahn und das Durchkämpfen durch die Menschenmassen kam ich leider verspätet zur Lesung, Britta war da schon fertig. Aber sie signierte noch, und ich konnte ihr Hallo sagen. Britta wird ja Mama, so gab es gleich etwas zum Gratulieren. Leider war dieses Jahr Maite Kelly nicht dabei. Nachmittags sah ich Britta dann nochmal bei einer anderen Lesung.

Nach der Lesung bummelte ich wieder durch die Hallen, bis ich um 14 Uhr zur Verleihung der Aphrodite ging. Das ist eine Auszeichnung für Blogger bzw ihre Blogs. 3 schöne Blogs wurden ausgezeichnet. Natürlich wäre es ein Traum, eines Tages auch mal so einen schönen Preis für meinen Blog zu bekommen. Die Preise überreichten u.a. Michaela Grünig und Susanna Ernst.

Anschließend war ich bei einer Lesung von Sebastian Fitzek, er hat ein Kinderbuch geschrieben (mal keinen Krimi!) und stellte dieses Buch vor. Dabei zeigte Sebastian auch mal eine sehr witzige und kindliche Seite.

Gegen frühen Abend war ich dann bei einem weiteren Meet and Greet, wo ich auf Sandra Grauer traf. Eine Autorin, deren Bücher ich auch sehr gerne mag. Wir hatten auch Zeit, miteinander zu plaudern. Wir kamen dann aber so ins Plaudern, dass ich fast den Messeschluß verpaßt hätte, aber für diesen Tag war die Messe dann rum, und ich begab mich zum Ausgang....


Am 3. Messetag, der Sonntag 26.03., fuhr ich gegen Mittag zur Messe.
Es war nicht so voll wie am Samstag, aber immer noch mehr als gut besucht.

Auch heute stand wieder ein Meet and Greet an, diesmal mit Corina Bomann. Corina ist eine sehr herzliche Frau. Wir hatten uns bei der Love Letter Convention in Berlin schon mal kennengelernt. Ich plauderte mit ihr etwas, und wir machten Fotos.

Ich schaute mir dann noch einige Stände an, die ich am Freitag und Samstag nicht geschafft hatte, dann aß ich noch einen Happen und holte mir ein Wasser (wobei ich sagen muß, für eine Flasche Mineralwasser 3, 20 Euro zu nehmen, ist schon etwas derbe, aber das sind eben Messepreise).

Ein Blickfang waren an allen 3 Tagen auf jeden Fall die Mangas, die auf dem ganzen Gelände verteilt waren. Sogar Batman lief mir über den Weg :-)

Es waren 3 wundervolle Tage voller Eindrücke und Erlebnisse.

Ich fahre immer mit etwas wehem Herzen nach Hause, aber wie heißt es so schön: Nach der Messe ist vor der Messe! Vielleicht wieder Frankfurt im Oktober????

Und hier noch die schönsten Messebilder:

                                         

                                                               auf zum Eingang



                                                                die Glashallen



                                                hier falle ich mal aus dem Rahmen, u.a. mit Michaela
                                                Grünig




                                                     Ich mit Britta Sabbag
                                   



                                                         Wiedersehen mit Susanna Ernst

                           

                                           
                                                        Plaudern mit Sandra Grauer






                                                    Meet and Greet mit Corina Bomann



                                           


                                                            fantasievolle Kostüme




                                                     

   lustige Gestalten.....






                                                                 
                                                              Prinzessinnen




                                                       

                                                        und auch Batman besucht die Messe




                                             


                                                           Lesung von Sebastian Fitzek




                                                 


                                                          Bücher ohne Ende.....





                                                    und Abendstimmung vor dem Messegelände